MARGRET HOPPE LEIPZIG
Kontakt: margret[at]hgb-leipzig.de

Palastfoyer
Fotografische Arbeiten / Performance



Die Leipziger Künstlerin geht den Spuren von Kunst aus der DDR nach, die aus politischen oder gesellschaftlichen Gründen noch zu Zeiten der DDR oder im Zuge der Wiedervereinigung aus dem öffentlichen Raum entfernt wurden. Zugleich sucht sie Orte und Archive auf, an denen diese Bilder heute gesammelt und gelagert werden, so zum Beispiel das Depot im Deutschen Historischen Museum in Berlin. Hoppe begreift die Arbeit als Identitätssuche und möchte eine Kultur, die im Begriff ist zu verschwinden, fotografisch erfassen. Auf ihren Fotografien werden die Bilder selbst nicht mehr sichtbar sein. Die Titel der Fotografien sollen auf Autor, Titel, Jahr und Ort der verschwundenen Bilder verweisen.
Für die Ausstellung plant die Künstlerin eine die Fotoarbeit erweiternde Aktion im Ausstellungsraum.

VITA
geboren am 11.03.1981 in Greiz/Thüringen • 1999 Abitur am Pestalozzigymnasium Greiz • 1999–2000 Studium in den Fächern Philosophie und Kunstgeschichte an der Universität Leipzig • 2000–2007 Studium im Fachbereich Fotografie an der Hochschule für Grafik und Buchkunst • seit 2002 in der Klasse von Prof. Timm Rautert • 2005–2006 Stipendium des Deutsch-Französischen Jugendwerks für ein Studium an der École Nationale Supérieure des Beaux-Arts in Paris, Studium bei Jean-Marc Bustamante und Christian Boltanski • 2007 Arbeitsstipendium des DAAD für Bulgarien

Ausstellungen: 2003–2007 • »Silver and Gold«, Städtische Galerie Wolfsburg (G) • »Kalte Herzen«, Galerie Van Zoetendaal, Amsterdam (G) • »Kalte Herzen«, Kunstbunker Tumulka, München (G) • »Si jeunes, on ne se retrouvera plus«, Galerie Droite, ENSBA Paris (G) • »Kalte Herzen«, Kunstverein Radolfzell e.V., Villa Bosch (G) • »Bang Gang«, Galerie Sammler, Leipzig (G) • »en face«, Galerie Sammler, Leipzig (E) • »Die verschwundenen Bilder«, Spinnerei Archiv Massiv, Leipzig (E)